Tipps & Tricks für den Kamin

Wer richtig heizt, schont den Geldbeutel, das Klima und den Ofen vor Beschädigungen und gewinnt aus dem Brennstoff die maximale Wärme für den Wohnraum.


Tipps zum richtigen Heizen

Der Geist des Feuers.

Richtig Anfeuern

Feuer anmachen ist eine Kunst für sich. Am besten legen Sie die großen Stücke unten rein, nicht wie früher das kleine Holz unten. Dann nehmen Sie einen Anzünder, der wird oben drauf gelegt. Danach nimmt ein wenig kleines Holz. Jetzt folgt das größere Holz, welches quer darüber gelegt wird. Jetzt wird das Ganze angezündet. So haben Sie oben einen sauberen Ausbrand, der nicht raucht. Was auch wichtig ist, dass man den Luftschieber in der Anheizphase so lange aufmacht, bis eine richtige Grundglut vorhanden ist, dann erst legt man Holz nach.

 

Das richtige Holz

Das schönste Kaminofenfeuer brennt mit Buchenscheitholz. Bei Verwendung der Holzarten Eiche, Fichte, Birke oder Lärche empfehle ich, Buchenholz beizumischen, um ein schönes Flammenbild zu erreichen.
Harzreiche Nadelhölzer, zum Beispiel Fichte, Kiefer und Tanne, neigen zum Funkenflug. Es entsteht eine feine Flugasche, die beim Öffnen der Feuerraumtür aufgewirbelt werden kann.

 

Die richtige Holzlagerung.

Nach der Bundesimmissionsschutz-Verordnung muss ein Schornsteinfeger zwei Mal innerhalb von sieben Jahren bei einer Feuerstättenschau neben dem Ofen auch das Brennstofflager überprüfen.
Das Holz sollte so gespaltet sein, dass es gut in den neuen Kaminofen passt und gut abtrocknet. Der gesetzlich vorgeschriebene Feuchtegehalt sollte maximal 25 Prozent betragen. Einen Tagesvorrat Holz sollte man besser in der Wohnung lagern, denn vorgewärmtes Holz brennt besser.
Und mit einen neuen Kaminofen nach aktueller Schadstoff-Norm gekauft, senkt Ihren Holzverbrauch um ein Drittel.
Wer sich einen neuen Kaminofen kaufen will, der sollte übrigens immer prüfen, ob die Geräte die Abgasnorm erfüllen. Bei Kamin Deckers ist dies selbstverständlich bei allen Kaminofen der Fall.

 

 

Das gehört nicht in den Ofen

Folgendes sollte man nicht tun. Anheizen mit Zeitungspapier. Auch Kartons, Möbel- und Bauholz-Reste, Spanplatten sowie Paletten haben im Ofen nichts verloren. Wer etwas anderes als naturbelassenes Holz verheizt, der schadet der Umwelt und riskiert eine Anzeige.

 

Kaminscheiben reinigen

Verschmutzte Kaminscheiben reinigt man mit angefeuchtetem Küchenpapier,welches man in die Asche taucht. Scheibe abwischen-mit trockenem Küchentuch nachwischen- Fertig.-und die Kaminscheibe bleibt sogar viel länger klar.

 

 

 

 

 

 

 

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Ratgeber des Umweltbundesamt
Heizen mit Holz und saubere Luft – ein Widerspruch?

Richtig verwendet, ist Holz ein umweltgerechter Brennstoff. Mit gut aufbereitetem Holz aus Ihrer Region, einer modernen Feuerstätte und einer sachgerechten Handhabung können Sie dazu beitragen, dass Ihr Holzofen oder Holzkessel für behagliche Wärme sorgt und die Umwelt nicht allzu sehr belastet. Die Umwelt und Ihre Nachbarn werden es Ihnen danken! Diese Broschüre gibt Ihnen Tipps, wie Sie eine Holzheizung richtig bedienen.
Ratgeber heizen_mit_holz.pdf
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Mit Inkrafttreten der ENEV 2014 gilt…

…die Einführung der Pflicht zur Angabe energetischer Kennwerte in Immobilienanzeigen, sowohl bei Verkauf als auch bei Vermietung unter Zuhilfenahme von Energieeffizioenzklassen zwischen A+ und H.
Diese Klassifizierung gilt nur für neue Energieausweise für Wohngebäude, die nach dem Inkrafttreten der Neuregelung ausgestellt werden.

 

Vor Inkrafttreten der Neuordnung ausgestellte Energieausweise behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Für sie besteht keine Pflicht zur Angabe einer Klasse in einer Immobilienanzeige.

 

…die Verpflichtung, dass der Energieausweis in privatwirtschaftlichen Bauten mit starkem Publikumsverkehr, der nicht auf einer behördlichen Nutzung beruht, wie etwa größere Läden, Hotels, Kaufhäuser, Restaurants oder Banken, ausgehängt werden muss.

…die Erweiterung der bereits bestehenden Pflicht der öffentlichen Hand zum Aushang von Energieausweisen in behördlich genutzten Gebäuden mit starkem Publikumsverkehr auf kleinere Gebäude mit mehr als 500 qm bzw. ab Juli 2015 mit mehr als 250 qm Nutzfläche.

 

…das der Energieausweis zum Zeitpunkt der Besichtigung des Kauf- bzw. Mietobjekts vorgelegt werden muss.



Holz – umweltverträglicher Brennstoff aus der Heimat.

Durch die immer knapper werdenden fossilen Brennstoffe sind Preisanstiege von Öl und Gas vorprogrammiert. Alternativen dazu sind bei Hausbesitzern sehr gefragt.
Holz hat viele Vorteil. Es ist ein heimischer Brennstoff, auf lange Transportwege wird also verzichtet. Er ist unabhängig von internationalen Entwicklungen und politischen Krisen verfügbar und besitzt daher eine hohe Liefersicherheit.
Holz ist ein nachwachsender Rohstoff (regenerative Energie), der durch seine Umweltfreundlichkeit überzeugt. Er verbrennt äußerst wirtschaftlich und emmisionsarm. Man spricht von einer CO2-neutralen Wärmeerzeugung, denn das Holz nimmt im Laufe seiner „Entstehung“ so viel CO2 auf, wie es bei der Verbrennung wieder freigibt.
Und ob es verbrennt oder frei verrottet, macht in Bezug auf den CO2-Haushalt keinen Unterschied, da es in beiden Fällen die gleiche Menge CO2 produziert.



Das Heizen mit Holz kommt also nicht nur der Umwelt zugute, sondern auch dem eigenen Geldbeutel.
Tun auch Sie etwas für den Erhalt unserer Erde und heizen mit dem Brennstoff aus Ihrer Region!